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Richtiger Umgang bei Insolvenz mit Bekannten und Freunden

Auch beim Umgang mit Bekannten und Freunden ist häufig etwas Vorsicht angebracht sein.

Umgang mit bekannten und Freunden bei Insolvenz


Viele von Ihnen setzen dieses Öffentlichwerden Ihrer Überschuldung mit dem gesellschaftlichen Aus gleich. Das entbehrt nicht einer gewissen Wahrheit. Sie werden erleben, dass Sie Ihr Bekanntenkreis zum größten Teil meiden wird. Leider liegt das in der menschlichen Natur und in unserer Gesellschaft begründet. Die Frage ist jedoch, wie gehen Sie am besten mit dieser möglicherweise auftretenden Ächtung und den daraus resultierenden Folgen um.

Zunächst seien Sie selbstbewusst. Sie haben im Gegensatz zu vielen anderen Personen, welche überschuldet sind, erkannt, dass Sie etwas unternehmen müssen und tun das. Sie wählen mit der Privatinsolvenz nicht grade den einfachsten Weg und dafür sollte Ihre Umgebung Ihnen eigentlich Respekt entgegen bringen.

Gehen Sie offen mit der Insolvenz um. Warnen Sie Ihre Freunde und Bekannten vor, dass demnächst die private Insolvenz eröffnet wird. Beantworten Sie ruhig die Fragen, die Ihnen gestellt werden. Einige können vorsichtig tastend sein, andere Fragen sind sicherlich unsensibel oder gar taktlos. Aber lassen Sie sich nicht in die Enge treiben. Sie müssen sich absolut nicht schämen.



Vielleicht ist es auch ganz interessant, wer von Ihren "Freunden" sich als wirklicher Freund entpuppt. Dass die Situation erst einmal unangenehm ist, das sollten Sie als normal und verständlich betrachten. Doch wirkliche Freunde ziehen sich nicht von Ihnen zurück, sondern werden Sie fragen, wie Sie Ihnen helfen können. Und in dem Fall nehmen Sie die Hilfe an. Es muss nicht immer die finanzielle Hilfe sein, sondern auch Ratschläge oder gemeinsame Unternehmungen stellen sich als hilfreich dar.


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